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Ds Feriehuus zur Seelerueh

In diesem Spiel wird das Thema von den Leiden und Freuden eines Ferienhausbesitzers angerührt, von der grossen Freude des Planens und Einrichtens, den Leiden der danach auftauchenden finanziellen Belastung und der gesteigerten Freude des Wiederverkaufs. In das Geschehen sind aber auch Gegensätze von Stadt und Land und das Problem des ausländischen Landkaufs in der Schweiz verwoben. Das macht das Spiel aktuell. Ein Kaufmann hat sich an einem schönen See ein Ferienhaus gebaut, ihm verleiden aber bald die kostspieligen Unterhaltspflichten don Besitz; seiner Frau wird er durch die damit verbundene Arbeit verleidet — und nur die Töchter geniessen ihn eigentlich. Der Bauer, der den Bauplatz hergegeben hat, ist auch nicht auf Rosen gebettet: seine Tochter will einen Techniker heiraten und zwischen dem einzigen Sohn und einer der beiden Kaufmannstöchter spinnt sich ein Liebesverhältnis an — und der Sohn glaubt sie nur dadurch erringen zu können, dass er das Bauerngewerbe aufgibt und einen Handel mit Futtermitteln beginnt. in dieser Situation kommt dem Bauern ein Ausländer sehr gelegen, der ihm seinen Besitz für einen mehr als anständigen Preis abkaufen will. Zu diesem letzten Schritt kommt es allerdings nicht, weil die Kaufmannstochter den Bauernsohn überzeugen kann, dass sie mit ihm gerne den väterlichen Hof bewirtschaften möchte — und weil sie ihm vor Augen führt, dass es eigentlich ein Verrat an seinem Stande sei, eines momentanen geldlichen Vorteils wegen Nutzland an einen Ausländer zu verschachern. Der Liebhaber der zweiten Kaufmannstochter, ein angehender Zahnarzt, be-freit seine künftigen Schwiegereltern vom Albdruck des Ferienhauses, indem er es für sich und seine Braut erwirbt. Ein Stück mit gut gezeichneten Charakteren, aus einem gesunden, bodenständigen Empfinden heraus gestaltet, das trotz Streifung ernster Probleme von einer herzlichen Fröhlichkeit beherrscht wird. — An die Darsteller werden keine zu grossen Anforderungen gestellt, sodass jeder Verein, der sich mit dem nötigen Einsatz an die Gestaltung wagt, eine gute Vorstellung zustande bringen kann. Thema und Art des Stückes dürften ganz besonders Trachtengruppen interessieren.


Autor*in: Balmer Hans Rudolf

Besetzung

14 bis 14 Spieler

Männer: 7 bis 7

Frauen: 7 bis 7

Infos

Dauer: 70 min

Genre: Spiel

Erscheinungsjahr: 1960