Christian Dietrich Grabbe

Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Lustspiel in 3 Aufzügen
Mundartfassung von Ingrid Wettstein

Besetzung: 5D/13H/Sta
Bild: Andeutungsbühne

Der Teufel kommt auf die Erde, wo er trotz des heissen Sommerwetters erfriert. Naturhistoriker entdecken das vermummte Bündel und schleppen es auf das Schloss des Barons. Da kommt der Höllenfürst wieder zu sich. In der Absicht, Böses anzustiften, kauft er des Barons Nichte, Liddy, ihrem Bräutigam ab, der nur an der Mitgift interessiert ist, und verspricht sie dem wüsten Freiherrn von Mordax, der dafür zwölf Schneidergesellen erstechen muss. Als weiterer Bewerber tritt der ehrliche Herr Mollfels auf, der wegen seiner Hässlichkeit vergebens um Liddys Gunst bittet. Als der Teufel sich ein neues Hufeisen anpassen lässt, errät der Schmied wen er vor sich hat und vertraut sich dem Alkohol ergebenen Schulmeister an. Das Stück findet einen glücklichen Ausgang: Des Teufels Grossmutter, in Gestalt einer jungen Frau befreit den Teufel aus seiner Not, und der treue Herr Mollfels erhält Liddy zur Gattin.

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